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Die Kaderplanung beim Fußball-Verbandsligisten Kehler FV ist noch nicht abgeschlossen

Kemal Sert (SV Oberachern) und David Göser (SV Linx) werden als weitere Neuzugänge gemeldet. Voraussichtlich werden noch zwei französische und ein russischer Spieler zum Kader stoßen. Bei ihnen meldet die sportliche Leitung noch keine Namen und keinen Vollzug.

Beim »Team der Rückrunde« der Fußball-Verbandsliga Südbaden, Kehler FV, gibt es im Spielerkader als auch in der Führungsetage in Richtung neuer Saison Veränderungen. Sport-Vorstand Jürgen Sax kümmert sich momentan um administrative Dinge (Kabinenumbau, Fitnessraum, Sanierung der Stehränge) und ist damit etwas raus aus dem »Spieler-Geschäft«. Für die Verpflichtungen sei der neue sportliche Leiter Karim Matmour (Ex-Bundesligaspieler und früherer Algerischer Nationalspieler) in Zusammenarbeit mit den Spielausschuss-Mitgliedern Lothar Bohnert und Wissam Badr verantwortlich, informierte Sax. Der KFV-Fußball-Chef bestätigt aber die Neuzugänge Kemal Sert (zurück vom SV Oberachern), David Göser (SV Linx), Yannick Assenmacher (VfR Willstätt) und Dominik Schwarz (SV Niederschopfheim).

Noch nicht abgeschlossen sind die Verpflichtungsformalitäten bei zwei Spielern aus Frankreich und einem Stürmer aus Russland. »Ich hoffe, dass wir in den nächsten zwei Wochen Vollzug melden können«, erklärte Spielausschuss-Mitglied Wissam Badr am Mittwoch auf Nachfrage. Namen wollte er aber keine nennen. 

Den Kehler FV verlassen bekanntlich Aron Zimmerer (SV Stadelhofen), Benjamin Göhringer (VfB Bühl), Robert Hartfiel (FV Langenwinkel), Lukas Raabe (SV Linx) und auch Serdan Lukic (Ziel unbekannt).

Wie Jürgen Sax am Rande des Pressegesprächs mitteilte, hat man nach wie vor Hoffnungen, dass das DFB-Pokalspiel zwischen dem SV Linx und 1. FC Nürnberg  im Rheinstadion angepfiffen wird. Allerdings, so der Sport-Vorstand, erwarten die Linxer zum Duell mit dem Bundesliga-Rückkehrer aus Franken 10 000 Zuschauer. Aber nur, wenn die momentan gesperrten Stehränge hinter dem östlichen Tor bis Mitte August saniert wären (Arbeiten sind vonseiten der Stadt Kehl erst für 2019 geplant), könnte das Rheinstadion diese fünfstellige Zuschauerzahl aufnehmen, weiß Sax, der deshalb bei der Stadt Kehl vorsprechen will, ob diese Arbeiten nicht vorgezogen werden könnten.