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Heinz Braun, der neue und alte Cheftrainer des Kehler FV. ©Ulrich Marx

Der zehnte Spieltag war für die vier Ortenauer Vereine der bislang insgesamt frustreichste dieser Saison.

Der Offenburger FV, der Kehler FV und der TuS Oppenau erlebten drei herbe Heimpleiten, der SC Lahr kassierte in der Nachspielzeit noch das 2:2 in Mörsch. Die Lahrer wollen nun im Derby gegen das Schlusslicht aus dem Renchtal den knapp verpassten Dreier nachholen, während der OFV und KFV in Waldkirch und Kuppenheim vor durchaus lösbaren Aufgaben in der Fremde stehen.

Gegen den so spielstarken Spitzenreiter Freiburger FC verlieren auch in dieser Saison fast alle Teams der Liga. Das galt am Samstag auch für den Kehler FV (9./12). Nur die Art und Weise beim 2:6 stieß allen Verantwortlichen des Vereins sauer auf. Karim Matmour hat seine Zeit als Trainer beendet und am Montagabend dieses Zepter an seinen Vorgänger und Co-Trainer Heinz Braun zurückgegeben. Dass der Ex-Profi den KFV bei der Umstruktierung und beim Marketing weiter unterstützen will, begrüßt Sport-Vorstand Jürgen Sax, der nun aber erstmal auf ein sportliches Erfolgserlebnis am Samstag beim SV Kuppenheim (11./11) hofft.

»Die Köpfe frei bekommen«

Heinz Braun erwartet bei seinem Comeback als Cheftrainer der Grenzstädter vor allem eines: »Wir müssen stabil verteidigen.« Um dies zu erreichen, seien wiederum zwei Dinge elementar: »Die Spieler müssen ihre Köpfe frei bekommen und voll konzentriert sein.« Und dies gegen einen Gastgeber, der in der jüngeren Vergangenheit »immer unangenehm für uns« gewesen sei, weiß Braun. Das Kuppenheimer Wörtelstadion sei kein gutes Pflaster für den KFV, doch dass sollte sich nun ändern.